Nase-/Nebenhöhle

NASE-/NEBENHÖHLE

Immer mehr Patienten klagen über Beschwerden von Seiten ihrer Nasennebenhöhlen, so z.B. behinderte Nasenatmung, vermehrte Nasensekretion, Kopfdruck, Geruchsstörungen, vermehrte Infekte. sinusitis In der Zusammenschau von Beschwerden, sorgfältiger endoskopischer Untersuchung, bildgebender Darstellung der Nasennebenhöhlen (z. B. Computertomogramm) und Funktionsprüfungen wird der für den jeweiligen Patienten beste Weg zur Verbesserung der Situation individuell gesucht.
Was wird als Nasennebenhöhle bezeichnet?

Nasennebenhöhlen sind luftgefüllte Taschen und liegen neben der Nase im knöchernen Gesichtsschädel. Es gibt auf jeder Gesichtshälfte vier verschiedene Nasennebenhöhlen -Typen

> Stirnhöhle
> Siebbeinhöhle
> Keilbeinhöhle
> Kieferhöhle

Sinusitis: Ein weit verbreitetes Problem

In der BRD werden pro Jahr etwa 10 Millionen Diagnosen für Sinusitis gestellt. Damit ist die Sinusitis eines der häufigsten Gesundheitsprobleme. Sie kommt häufiger vor als die Arthritis oder der Bluthochdruck und belastet die Lebensqualität sogar mehr als Diabetes oder Herzschwäche. Die Betroffenen leiden nicht nur an körperlichen Symptomen, sondern häufig auch seelisch.

Was ist eine Sinusitis?

Unter Sinusitis versteht man eine Entzündung des Nasennebenhöhlensystems, die sowohl durch Bakterien als auch durch Viren verursacht wird. Bei verschlossenen Ausführungsgängen kann der Abfluss von Nasensekret nicht stattfinden. Dieser Zustand führt letztendlich zu entzündlichen und infektiösen Nasennebenhöhlen.

Symptome

> Gesichtsschmerz, Druckgefühl oder Schwellung
> Verstopfung der Nase
> Ausfluss von verfärbtem Nasenschleim
> Verlust des Riechvermögens
> Kopfschmerz
> Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Arten der Sinusitis

Die Sinusitis wird üblicherweise durch eine Erkältung, Allergie oder eine starke Umweltbelastung hervorgerufen. Die dadurch ausgelösten Symptome, wie z.B. ein erhöhter intranasaler Druck und eine Verlegung der Nase, bauen sich innerhalb weniger Tage auf. Halten die Symptome an, kann sich dadurch eine bakterielle Infektion – in der Fachsprache akute Sinusitis genannt– entwickeln. Wenn dieser Zustand öfter eintritt, mindestens drei Monate oder länger andauert, spricht man von einer chronischen Sinusitis.

Die Behandlung der chronischen Sinusitis

Die häufigsten Behandlungsformen einer chronischen Sinusitis sind die medikamentöse Therapie und/oder eine herkömmliche Nasennebenhöhlenchirurgie. Als medikamentöse Behandlung kommen u.a.

> Sprays
> Antibiotika
> Kortisonpräparate

in Frage. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, welche Therapieform für Sie geeignet ist. Möglicherweise kommte auch eine kombinierte Vorgehensweise, unter Mitverwendung konventioneller OP-Instrumente in Frage.

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